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Beim Freundschaftsabend in St. Petersburg im September 2001 hat die Garser Leiterin des Austauschs, Renate Höpler, folgende Worte gesprochen:

Liebe Frau Valentina Jegorowa,
liebe russische Kollegen und Kolleginnen,
sehr geehrte Eltern,
liebe ehemalige Schüler der Schule N 605, die Sie schon einmal bei uns in Gars waren,
liebe Schülerinnen und Schüler!

Wir, meine Kollegen Frau Hackl und Herr Wittmann, der frühere Direktor unseres Gymnasiums, Herr Gutbier mit Frau, ich und natürlich unsere Schüler freuen uns, in Ihrer wunderschönen Heimatstadt St. Petersburg zu sein, die vielen Architekturdenkmäler und Schätze dieser Städte kennenzulernen und bewundern zu können.

Wir danken Ihnen für die liebevolle Zusammenstellung eines interessanten Programms, durch das wir den großen kulturellen Reichtum Ihrer Stadt erfahren werden.

Das Wichtigste jedoch bei unserer Schulpartnerschaft, die jetzt schon in 9-jähriger Tradition gepflegt wird, ist die mitmenschliche Begegnung. Wie wir bei unseren gegenseitigen Besuchen immer wieder feststellen konnten, werden die am Anfang vielleicht vorhandenen Berührungsängste zwischen jungen Menschen aus so unterschiedlichen Lebensverhältnissen und Erfahrungswelten schnell abgebaut und es entstehen gute zwischenmenschliche Kontakte, manchmal sogar Freundschaften. Diese Kontakte unserer Jugend leisten einen kleinen, aber wichtigen Beitrag beim Zusammenwachsen unserer beiden Länder, beim Zusammenwachsen Europas.

Ganz herzlich möchte ich Ihnen danken, liebe Eltern und liebe Kollegen, für die Gastfreundschaft, mit der Sie unsere Schüler und uns wieder bei sich in Ihren Familien aufgenommen haben. Wir fühlen uns wie zu Hause.

Zum Schluss darf ich Ihnen noch viele Grüße übermitteln von Herrn Kriha - viele haben ihn sicher schon vermisst - dem früheren Leiter unseres Austausches. Er ist zwar nicht hier, begleitet uns aber in Gedanken.

Grüßen soll ich Sie auch von unserem neuen Direktor, Herrn Baab, der sich genauso wie wir eine Fortsetzung unserer langjährigen Schulpartnerschaft wünscht, so dass es noch oft heißt: „Grüß Gott in Gars" und „Dobreden" in St. Petersburg.
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